Politik Partei Werbemittel Verbände Kontakt   Dienstag ,  07.09.2010


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Komm, lieber Mai

Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün,
und laß mir an dem Bache die kleinen Veilchen blüh’n!
Wie möchte ich doch so gerne ein Veilchen wieder seh’n,
ach, lieber Mai, wie gerne einmal spazieren gehen!

Worte: Ch. A. Overbeck (1775)
Weise: W. A. Mozart (1791), KV 596


Diese Zeilen eines alten Volksliedes riefen auch eine kleine wanderfrohe Gemeinschaft des NPD-Kreisverbandes Hof/Wunsiedel hinaus in die geliebte Herrlichkeit unserer Heimat. An diesen Tagen kurz bevor der Wonnemond Einzug hält, galt es uns erneut, die einsamen und unverdorbenen Gefilde unseres Vaterlandes auf Schusters Rappen zu erkunden.

So zogen wir zunächst durch die dunklen Fichtenwälder hinauf zur Hohen Matze. Auf dieser zerklüfteten Höhe begrüßte uns der Frühling in seiner ganzen Pracht: in frischem Grün stehende Bäume, leuchtende Blumen, klarer Himmel, wärmender Sonnenschein und von allen Seiten das frohlockende Vogelgezwitscher. Während die Kinder fröhlich auf den Findlingen umhertobten, ließen auch die Älteren sich nicht lumpen und entrichteten ihren Dank an die Natur. So erklangen schon bald über die Wipfel des Fichtelgebirges hinweg die alten Weisen aus dem Liederschatz unseres Volkes.

Frisch gestärkt führte uns der zugewucherte Höhenweg über den Totenkopf und vorbei an dem Höhlenversteck des Schmiedmatzengirgel. Nach wundervollen Stunden der Einsamkeit und der lebensbejahenden Freude unserer Art stießen wir nun zu allem Übel auf einen neu angelegten Nordic-Walking-Pfad der brd-Gesellschaft. Den Tourismuserwartungen der komfortgeschädigten Großstädter entsprechend ging es nun entlang eines planierten Weges. Eine kurze Einkehr in der beschaulichen Lage einer lärmenden Schnellstraße und in Gesellschaft diverser uns seltsam musternder Kraftfahrzeugausflügler trug zum Entschluß bei, sich möglichst schnell wieder von dieser abnormen Realität zu trennen und den Rückweg anzutreten. So wendeten wir unsere Schritte weg von Autolärm und Gaffern und tauchten erneut ein in die nicht systemgeschädigten und nicht degenerierten Pfade fernab von dieser "unserer" verkommenen modernen Gesellschaft.

Was am Ende dieses herrlichen Tages blieb, war ein weiteres Mal die Gewißheit, daß diejenigen, die über die Heimat schwadronieren und sie damit tot diskutieren, sie niemals wirklich erkennen und zu lieben lernen werden. Diese emotionale und tiefgreifende Erfahrung wird ausschließlich immer denjenigen vorbehalten bleiben, die unser Land durchwandern und es bewußt erleben.

 

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