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"Gestern Dresden - heute Gaza"

Unter dem Motto "Gestern Dresden - heute Gaza" beteiligte sich vergangenen Samstag auch eine größere Abordnung der Kronacher NPD am diesjährigen großen Trauermarsch für die deutschen Opfer des alliierten Bombenterrors in Dresden.

Den Bezug zur Gegenwart stellte ebenso stellvertretender Parteivorsitzender Holger Apfel her, als er in seiner Rede bei der mittäglichen Auftaktkundgebung am Dresdner Hauptbahnhof den 6.700 Versammelten zurief: "Solidarität mit Afghanistan, Palästina, dem Irak, Iran und allen unterdrückten Völkern, die die gleichen anglo-amerikanischen Terrorangriffe wie das deutsche Volk im Zweiten Weltkrieg erleiden!". Zahlreiche Demonstrationsteilnehmer und auch unbeteiligte Dresdner Bürger bekundeten ihre Zustimmung zum mitgeführten Transparent der Nationaldemokraten aus Kronach, welches in ähnlicher Form von der Neumarkter NPD gezeigt wurde.

Während der Ansprache des prominenten Kriegsveteranen Hajo Herrmann kam es zu einem Zwischenfall, als eine junge Antifaschistin die Bühne stürmte und linke Parolen in die Menge brüllte. Ordner entfernten die Dame umgehend. Zu Klängen von Richard Wagner setzte sich der größte nationale Aufzug in Deutschland seit Kriegsende dann schließlich in Bewegung. Weitgehend störungsfrei konnte die deutsche Jugend durch die Straßen der sächsischen Landeshauptstadt marschieren. Zurück am Ausgangspunkt ergriffen Vertreter befreundeter ausländischer Organisationen aus Spanien und der Slowakei sowie DVU-Chef Matthias Faust das Wort, bevor die eindrucksvolle Demonstration am späten Nachmittag mit dem gemeinsamen Absingen des Deutschlandliedes in allen drei Strophen ihren würdigen Abschluß fand.


 

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