Flagge gezeigt - NPD führt erfolgreich Infostand in Steinwiesen
durch
Bereits vor zwei Wochen hatten die Kronacher Nationaldemokraten für
vergangenen Samstag, den 16. Mai 2009 einen eigenen Informationsstand
in Steinwiesen angemeldet. Wenige Tage vor dem Termin wurde bekannt,
daß CSU und SPD als Reaktion hierauf ebenfalls entsprechende
Veranstaltungen planten. Da in den Medien nun äußerst einseitig
nur von jenen Gegenaktionen berichtet wird, sorgen wir an dieser Stelle
für die gebotene Ausgewogenheit.
Wie vorgesehen wurde der Infostand der NPD gegen 9.00 Uhr bei gutem
Wetter auf dem Marktplatz von Steinwiesen eröffnet. Gegenüber
am Rathaus versammelten sich indes die selbsternannten Gutmenschen
um Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) zu einer Gegenveranstaltung.
Während auf nationaler Seite politische Inhalte angeboten wurden,
war vom Rathausplatz neben schlechter Musik nur das übliche Anti-Rechts-Geplätscher
zu vernehmen: Statt sich mit Gegenwartsproblemen auseinanderzusetzen,
sehr viele Worte über Deutschlands ach so schreckliche Vergangenheit.
Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ließ es sich so mancher
Steinwiesener Bürger nicht nehmen, am Stand der Nationaldemokraten
Informationen aus erster Hand zu erhalten.
In einigen mehrminütigen Megafondurchsagen beleuchtete Kreisvorsitzender
Kai Limmer die Gründe für die verstärkte Präsenz
der NPD in Steinwiesen. Bürgermeister Wunder forderte er auf,
sich mit wirklichen Problemen zu beschäftigen anstatt gegen unliebsame
Parteien zu Felde zu ziehen. Außerdem sprach Limmer politische
Themen wie Globalisierung und Finanzkrise sowie Gentechnik an. Zwischenzeitlich
kam es wiederholt zu Störungen, Provokationen und dummen Pöbeleien
durch zum Teil vermutlich alkoholisierte jugendliche Gegendemonstranten.
Um 12.00 Uhr erklärte Limmer den gelungenen NPD-Informationsstand
nach drei Stunden mit den Worten "Auf ein Wiedersehen" schließlich
offiziell für beendet und bedankte sich für die allgemeine
Aufmerksamkeit, Dank gelte auch Polizei und Ordnungsamt für die
Kooperation.

Kai Limmer bei einer Megafondurchsage

Blick zur Gegenkundgebung
Bundestagskandidat
Günter Kursawe (links) und Kai Limmer
(rechts) am Infostand