"Fall Mannichl" - Langsam wird's peinlich!
Zunächst
war der Fall klar: Neonazis versuchten den Polizeidirektor von Passau,
Alois Mannichl, zu ermorden und die Pressehatz gegen alles Nationale
gelangte ins Rollen. Diese kam mittlerweile allerdings zum Stocken,
da selbst das Landeskriminalamt den Aussagen Mannichls kaum noch vertraut.
Plötzlich wurde eine Zeugin aus dem Hut gezaubert, welche konkrete
Aussagen zum "rechtsradikalen" Täter machen konnte.
Zudem wurde diese Frau kurze Zeit später angeblich von Neonazis
heimgesucht, körperlich angegriffen und bedroht, sie solle ihre
Aussage bei der Polizei zurückziehen. Nun stimmte die Richtung
wieder. Es mußten doch die "Braunen" gewesen sein,
schließlich gab es jetzt wieder "eindeutige" Beweise
dafür.
Man braucht allerdings keinesfalls Jurist zu sein, um dieses erneute
Lügengeflecht zu durchschauen. Denn wenn eine Zeugin ihre Aussage
bei der Polizei gemacht hat, dann kann sie diese nicht widerrufen,
und sollte sie noch so stark bedroht werden. Die Polizei hat diese
Zeugenaussage aufgenommen und wird dahingehend ermitteln oder nicht.
Eine private Anzeige kann zurückgezogen werden, sofern diese
daraufhin nicht von der Staatsanwaltschaft weitergeführt wird,
aber niemals eine Aussage. Außerdem bleiben Zeugen, solange
es zu keinem Prozeß kommt, inkognito. Wie soll folglich die
"rechte Szene" Name und Anschrift der Zeugin herausgefunden
haben? Hierzu müßten schon "rechte" Spitzel in
Polizeikreisen sitzen. Sehr dubios.
Dennoch scheut sich die Presse nicht, Phantastereien kranker Hirne
abzudrucken, um das Schauermärchen von den bösen "Lebkuchenmesser-Nazi-Terroristen"
am Leben zu erhalten. Der "Kampf gegen Rechts" muß
schließlich weitergehen, auch wenn es langsam peinlich wird.
Man hofft anscheinend, daß das Volk weiterhin Lügen schluckt
und diese für wahr ansieht. Denn wenn man Unwahrheiten immer
wieder sagt, werden sie schließlich geglaubt, wie die Geschichte
Deutschlands in vielen Dingen beweist.