Genhofer - der Wendehals der "Bayernseppl"
Die
Regierung des Freistaates hat vor kurzem den Anbau von gentechnisch
verändertem Mais-Saatgut der Marke MON 810 auf bayerischen Feldern
verboten und damit eine NPD-Forderung erfüllt sowie die Meinung
von fast 90 Prozent der Bayern geachtet. Dafür ließ sich
die bayerische Staatsregierung, allen voran Ministerpräsident
Horst Seehofer, kräftig feiern.
Nun
der Rückschlag: Der amerikanische Saatgut-Konzern Monsanto möchte
dennoch auf unserem Heimatboden seinen Genmais aussähen. Die
Regierung von Unterfranken gab bekannt, daß in Düllstadt
im Kreis Kitzingen Genmais auf 3,1 Hektar für einen Freisetzungsversuch
ausgesäht wird. Die Genehmigung erhielt Monsanto bereits vor
zwei Jahren vom Bundessortenamt. Da das Bundessortenamt eine Bundesbehörde
ist, können diese Versuche vom Land Bayern trotz Verbotserlaß
nicht gestoppt werden.
Ministerpräsident Seehofer wurde nach eigenen Angaben von den
Plänen des Saatgutherstellers überrascht. Davon höre
er zum ersten Mal. Natürlich mache er sich jetzt erst recht weiter
für ein rigoroses Anbauverbot von Genmais stark. Er werde alles
tun, um die geplante Aussaat noch zu verhindern. Große Worte
eines großen Mannes? Nach den CSU-Pleiten namens Stoiber, Huber
und Beckstein muß der neue Vorsitzende der Christsozialen seinen
Mann stehen - und sei es nur mit leeren Worthülsen.
Wenn dieser Genmais-Freisetzungsversuch bereits vor zwei Jahren genehmigt
wurde, sollte sich der "Bayernseppl" einmal fragen, wer
hierfür die Verantwortung zu tragen haben könnte. Vor zwei
Jahren lautete der Name des Bundeslandwirtschaftsministers noch Horst
Seehofer. Als er dieses politische Amt innehatte, vertrat Seehofer
eine ganz andere Meinung. Stets hatte er die "grüne Gentechnik"
positiv dargestellt und selbst drei genveränderten Pflanzensorten
eine Genehmigung erteilt. Nicht umsonst gab man ihm den Spitznamen
Genhofer.
Ein Wendehals aller erster Güte, unser "Oberster" im
Freistaat. Schließlich war er es mit seiner CSU, welche als
Türöffner für die profitgierigen Machenschaften der
Gen-Monopolisten aus den USA fungierten. Im Verbund mit der EU wurde
die Gentechnik, ohne das Volk zu fragen, durch die Hintertür
in unsere Heimat gebracht. Horst Seehofer lebt anscheinend nach dem
Motto "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern".
Traurig ist nur, daß viele Bürger darüber keinen Gedanken
verschwenden. Wir Nationaldemokraten tun dies und bringen die Wahrheit
ans Licht. Einmal Ja und einmal Nein gibt es bei uns nicht.
Deutschland muß als gentechnikfreie Zone ausgewiesen werden!
Wenn sich die Amis mit Gen-Food vergiften wollen, so ist das ihre
Sache - wir halten dagegen. Eine gesunde Nahrung bewirkt einen gesunden
Körper und nur in einem gesunden Körper kann sich ein gesunder
Geist aufhalten.