Autarkie,
Autorität, Demokratie,
Dritte Position, Dritter Weg,
Elite (= "Auslese"), Europa,
Faschismus, Gemeinschaft,
Gesellschaft, Gleichheit,
Globalisierung, Imperialismus,
Internationalismus, Kapitalismus,
Klasse, Klassenkampf,
Kommunismus, Kultur,
Liberalismus, Lobby,
Marxismus, Materialismus,
Menschenrechte, Menschenbild,
Multi, Multikulturell,
Mythos, Nation,
Nationalismus, One
World, Politik, Rasse,
Region, Regionalismus,
Reich, Solidarität,
Souveränität, Sozialismus,
Staat, Stamm, Volksgemeinschaft,
Volkssouveränität, Westliche
Wertegemeinschaft, Zentralismus
Autarkie
(Aus dem Griechischen: "Selbstgenügsamkeit") Autarkie bezeichnet
das berechtigte Streben einer Nation nach weitestgehender Selbstversorgung,
damit sie unabhängig sein und bleiben kann. Autarkes Streben ist das
Gegenteil von Globalismus. Vollständige Autarkie ist nicht gänzlich
zu erreichen. Grundsätzlich aber ist es die Pflicht eines unabhängigen
Staates, sich durch weitestgehende Autarkie seine Freiheit und Handlungsfähigkeit
zu gewährleisten. Streben nach Autarkie des Nationalstaates ist ein
Grundanliegen von Nationalisten.
Autorität
(Lat. "autoritas" = Macht, die auf Ansehen beruht und keiner
Gewalt bedarf.) Die Autorität einer Persönlichkeit ergibt sich aus
Leistung und Haltung. Autorität, ein Teil der Staatsgewalt, begründet
sich aus den mythischen Ursprüngen der Nation. Autorität der nationalistischen
Bewegung in der Politik der Nation soll auf Sachverstand, Uneigennützigkeit
und "Sozialismus der Tat" beruhen.
Demokratie
(Griech. "demos" = Volk, "kratie" = Herrschaft)
Demokratie will die Regierung des Volkes durch das Volk sein. Der
Grundgedanke: "Einsatz des Einzelnen für das Ganze unter Berücksichtigung
des Mehrheitswillens". Demokratie ist im übrigen eine Bezeichnung
für eine Vielzahl verschiedener, sich teilweise vollständig entgegenstehender
Vorstellungen von Herrschafsübertragung und -ausübung. Demokratie
in Verbindung mit Versatzstücken des Liberalismus ("Demoliberalismus")
führt oft zur Überbetonung des Einzelnen gegenüber der Gemeinschaft
sowie der Überlieferung seines Volkes. Ohne leistungs- und gemeinschaftsorientierte
Eliten ist das demokratische Vorbild kaum lebensfähig. Wesentlich
für eine wirkliche Demokratie ist der Gedanke der Gleichberechtigung
aller Staatsbürger, sowie die Gleichheit vor dem Gesetz (was nicht
"allgemeine Gleichheit" bedeutet!). Eine Demokratie ist
dann lebensfähig, wenn sie sich auf einen Volksstaat stützen kann,
den nationalen Willen nicht zerstört, vordemokratische Überlieferungen
und Bindungen anerkennt, offen ist zur Einbeziehung neuer Gedanken
und Entwürfe in seine Grundordnung, sowie die Fähigkeit, eine Elite
zu bilden, einzusetzen und stets schöpferisch wiederherzustellen.
Man beachte die Auffassung des niederländischen Geschichtsforschers
Johan Hutzinga: "Erst die Beimengung eines aristokratischen Elementes
macht die Demokratie lebensfähig. Fehlt dieses Element, so läuft sie
stets Gefahr, an der Unkultur der Massen zugrunde zu gehen."
Eine Demokratie muß sich daran messen lassen, wie sie den Ernstfall
meistert. Dazu sagt der Publizist Gerd-Klaus Kaltenbrunner: "Im
Ernstfall kommt es nicht so sehr darauf an, ob Demokratien hinreichend
demokratisch sind, sondern ob sie auf fähige, kompetente und mitreißende
Minoritäten zurückgreifen können."
Dritte Position, Dritter Weg
Weltanschauliche Grundvorstellung jenseits von Marxismus und Liberalismus.
Grundlage ist das wirkliche Menschenbild von Nationalisten. Der Dritte
Weg will die Widersprüche Klasse und Nation überwinden, liberalistische
Gleichmacherei wie marxistischen Kollektivismus erübrigen. Leitgedanke
ist die Regel des "preußischen Sozialismus": "Jedem
das Seine!"
Elite (= "Auslese")
Das Dasein von Eliten widerspricht dem liberalistischen Grundgedanken
der angeblichen Gleichheit aller Menschen. Es ist jedoch offensichtlich,
daß die immer mehr dem Einzelnen unübersichtlich gewordene "Gesellschaft"
in wachsendem Maße auf leistungswillige und uneigennützige Eliten
angewiesen ist. Eliten können erstarren und schmarotzerhaft werden,
wenn sie nicht offen für neue Einfälle und für begabte Aufsteiger
sind. Man denke an den bestechlichen und verdorbenen französischen
Adel vor der Revolution von 1789. Gutes Gegenbeispiel: Der preußische
Staat und sein Adel als Bestandteil einer Führungselite. Hier konnte
z.B. der begabte Bauernsohn Gerhard Scharnhorst, vom preußischen König
geadelt, in die höchsten militärischen Stellungen aufsteigen.
Europa
An sich ein rein erdkundlicher Begriff: Er meint die westliche Halbinsel
des eurasischen Großkontinents. Diese war in geschichtlicher Zeit
Raum des kulturellen Aufstiegs einer Reihe verwandter weißer Völker.
Die Vorstellung einer politischen oder gar kulturellen Einheit Europas
wird von Ideologien wie dem Christentum oder dem Liberalismus dazu
mißbraucht, künstliche Großräume zu schaffen und gewachsene Kulturen
imperialistisch zu vernichten. Heute ist Europa die verschleiernde
und beschönigende Bezeichnung für einen Lehensstaat der "Westlichen
Wertegemeinschaft" und des internationalen Kapitalismus. Anstelle
der Schaffung einer widernatürlichen "Nation Europa" ist
es erklärtes politisches Ziel des europäischen Nationalismus, die
Völker des europäischen Subkontinents in ihrer Eigenart und Besonderheit
zu erhalten. In ihren angestammten anthropologischen und kulturellen
Gemeinsamkeiten sollten die europäischen Völker in schöpferischen
Wettbewerb treten. Ein Europa der Völker bzw. Nationen wird als Kraftzentrum
gegen ideologisch wie biologisch raumfremde Kräfte angestrebt. Ein
"Europa der Bosse und Bonzen" nach Maastricht ist das Gegenteil
dessen, was Nationalisten wollen.
Faschismus
("Fasces" waren im alten Rom sinnbildliche Rutenbündel,
die Äxte als Zeichen der Amtsgewalt enthielten und die den Amtsträgern
vorangetragen wurden.) Heute ist Faschismus eine kaum noch aussagekräftige
Totschlage-Bezeichnung zur Ausschaltung politisch Andersdenkender.
"Jeder ist heute für irgendwen ein Faschist". Der Faschismus
war ursprünglich in Anknüpfung an altrömische Traditionen eine Erneuerungsbewegung
im liberalistisch heruntergewirtschafteten Italien nach dem Ersten
Weltkrieg. Faschismus und Nationalsozialismus, aber auch Faschismus
und Nationalismus sind nicht gleich. Der Faschismus betont sehr stark
die Rolle des Staates, oft zu Lasten der des Volkes. Es wäre angebracht,
aus dem Zeitabschnitt des Faschismus Schlüsse zu ziehen, aus den Verfahren,
die romanische Staaten wie Italien, Portugal, Spanien, gerade durch
zeitweilige Ausschaltung liberalistischer und marxistischer Positionen,
zu zeitweiliger Blüte verholfen haben.
Gemeinschaft
Aristoteles sagte: "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile."
Gemeinschaft im Sinne der Volksgemeinschaft ist mehr als eine "offene
Gesellschaft". Sie wird dem natürlichen Aufbau eines Volkes gerecht,
indem sie die verschiedenen Abstufungen an Alter, Fähigkeit, Bildung,
Schutzbedürftigkeit usw. anerkennt, und in ein System von Solidarität
bringt. Eine Gemeinschaft bedarf einer selbstlosen Elite. Die Gedanken
einer Gemeinschaft wurzeln in der Überlieferung eines Volkes, die
sich in den Identität stiftenden Wahrzeichen (Fahnen, Wappen, Reichsadler
usw.) ausdrücken.
Gesellschaft
Gesellschaft könnte man als liberalistisches Verfallsprodukt einer
Volksgemeinschaft bezeichnen. Hauptwiderspruch einer Gesellschaft
ist der Gegensatz zwischen Identität und Entfremdung des Einzelnen,
durch die herrschende Verbrauchs- und Wegwerfkultur, sowie die Bevormundung
durch die Medien. Gesellschaft statt Nation oder Volksgemeinschaft
ist Voraussetzung pluralistischer und entartender Entwicklungen hin
zu "One World" und Globalisierung. Sie stellt die Weichen
zu einer zukunftsunfähigen, herkunftsvergessenen multikulturellen
Gesellschaft.
Gleichheit
Die Falschthese von der "Gleichheit aller Menschen von Geburt
an" ist Grundlage des Internationalismus und der "One World"-Ideologie.
Ursprung der Ideologie der Gleichheit ist der Neid auf Tüchtigere
bzw. der dumpfe Zusammenhalt der Nullen gegen die Ziffern. Gleichberechtigung
vor dem Gesetz, Möglichkeitengleichheit im Beruf und im öffentlichen
Leben sowie die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter haben nichts
mit der Gleichheitslehre zu tun. Sie werden von volkstreuen Nationalisten
bejaht. Persönliche Freiheit und Gleichheitslehre stehen jedoch in
unüberbrückbarem Gegensatz zueinander. Das stellt den Hauptwiderspruch
innerhalb demoliberalistischer Systeme dar.
Globalisierung
Globalisierung ist das Bestreben des internationalen Kapitalismus,
möglichst einheitliche, den Gewinn steigernde Rahmenbedingungen zur
Heranschaffung von Arbeitskräften, zur Ausbeutung der Rohstoffe sowie
zum monopolistischen Warenabsatz zu schaffen. Die weltweite
Arbeitsteilung, ohne Rücksichtnahme auf gewachsene regionale Strukturen,
hat ein verflochtenes System von Abhängigkeiten bewirkt, ebenso die
Zerstörung eigenständiger regionaler und nationaler Lebens- und
Wirtschaftsformen.
Imperialismus
(Lat. "imperium" = Herrschaftsgebiet, Machtbereich) Imperialismus
bezeichnet das Fremdherrschaftsbestreben. Deshalb ist der Imperialismus
der unversöhnliche Gegenspieler des Nationalismus. Geschichtlich begegnet
uns der Imperialismus meist als Kolonialismus. Die Entwicklungen zur
Globalisierung aller wirtschaftlichen und kulturellen Äußerungen der
Völker sind heute weltweit zu spüren. Sie werden betrieben vom Medien-
und Kulturimperialismus weltweiter Kapitalanleger. Die Abwehr des
heutigen Imperialismus der "westlichen Werte" ist nur durch
überregionale Zusammenarbeit volkstreuer Nationalisten verwandter
Völker möglich.
Internationalismus
Internationalismus ist der Versuch, weltweit die Völker, ihre Wirtschaft
und ihre überlieferten Lebensweisen zu beherrschen, umzuformen, und
um des Gewinns willen auszubeuten. Internationalismus ist das Gegenstück
des Nationalismus: Er behauptet, daß alle Menschen auf der Erde gleich
seien, gleiche Anliegen hätten sowie in "allmenschlicher"
Solidarität zueinander stünden. Liberalismus, Marxismus sowie die
christliche Falschlehre entwickelten gleichermaßen internationalistische
Ziele und Vorstellungen. Wesentliches Werkzeug des Internationalismus
sind heute die "Vereinten Nationen" und ihre Lehre der Globalisierung.
Kapitalismus
Im Kapitalismus sind die Produktionsmittel sowie der Apparat der Güterverteilung
in Privatbesitz. Der Eigentümer (der Kapitalist, dem das Kapital gehört)
kann sie willkürlich und zu Lasten der Gemeinschaft anwenden. Sein
Ansporn ist der Gewinn. Dem Kapitalismus sind spekulative Teile wie
Börsenhandel, Investmentfonds usw. eigen. Die Entwicklung vom privaten
Unternehmer hin zu ungenannten, weltweiten Kapitalansammlungen, deren
einziger Zweck schrankenloser Gewinn ist, ist unübersehbar. Längst
schon vertreten multinationale Konzerne keinerlei nationale oder gemeinschaftsgebundene
Einstellungen mehr. Die Kapitalkonzentration bei einigen weltweit
tätigen Multis gefährdet das Dasein freier Völker, und bereitet der
"One World" den Boden.
Klasse, Klassenkampf
Als Klasse wird eine Gruppe von Menschen verstanden, die in gleicher
sozialer Lage sind. Die Vorstellung vom unversöhnlichen Kampf der
Klassen gegeneinander in dialektischen Schritten ist im Marxismus
von zentraler Bedeutung: Der "Arbeiterklasse" werden gleiches
Bewußtsein und gemeinsame materielle Anliegen unterstellt. Geschichte
ist nach Karl Marx die Geschichte von Klassenkämpfen, nicht die von
Völkern und bedeutenden Persönlichkeiten. Das vermindert Geschichte
auf rein ökonomische und selbstbezogene Abläufe. Der Marxismus verkennt
die Geschichtsmächtigkeit biologischer Gruppen (Stamm, Volk, Nation)
und überschätzt die "Klassensolidarität" bei weitem. Die
Bedeutung von Volkstreue, selbstloser Weltanschauung sowie von nichtmaterialistischer
Bindung vieler Menschen verkennt der Marxismus genauso wie den Stellenwert
der biologischen, geschichtlichen, kulturellen und seelischen Einbindung
der Menschen aller "Klassen" in die Volksgemeinschaft.
Kommunismus
siehe Marxismus
Kultur
Die Gesamtheit der sprachlichen, musischen, bildnerischen und gestalterischen
Hervorbringungen eines Volkes aus dem Schatz seiner Überlieferung
und seiner empfindungsvermögenden Selbstbestimmung. "Kultur ist
das Ergebnis der schöpferischen Auseinandersetzung von Menschen und
Menschengruppen mit ihrer eigentümlichen Umwelt. Sie ist ein geschichtlicher
Vorgang, in dem alle Lebensbereiche einbezogen sind. Durch Kultur
werden zwischenmenschliche Normen festgelegt, die das Zusammenleben
regeln. Kultur ist das Bindeglied, das Einzelmenschen zu Gemeinschaften
verschweißt." (Jörg Hähnel) Im Übergang einer Kultur werden überlieferte
und vorbildliche kulturelle Ausdrucksformen der Nachwelt übergeben.
Sie setzen die Maßstäbe, die die Weiterentwicklung einer Volkskultur
begleitet und den Überlieferungsabbruch verhindert. Jede Generation
hat sich auf das Neue mit der kulturellen Überlieferung ihres Volkes
schöpferisch auseinanderzusetzen. Das ist das beste Hilfsmittel gegen
kulturelle Empfindungslosigkeit, volksfremden "Kunstbetrieb"
von Betrügern sowie gegen mediengesteuerte Zerstörung der Volkskultur
durch "multikulturelle" Bestrebungen.
Liberalismus
Der Liberalismus sieht in der "freien Entfaltung" einzelner
Anlagen und Kräfte (meist zu Lasten der Gemeinschaft) die alleinige
Gewähr für den dauernden Fortschritt auf allen Gebieten menschlichen
Zusammenlebens. Er erstrebt einen "Staat", der den pluralistischen
Gruppen in einem Volk nur noch einen formalen Rahmen setzt, und sich
aus der Lenkung der Wirtschaft wie aus der sozialverpflichteter Betriebe
(wie Bahn, Post, Fernmeldewesen usw.) zurückzieht. Der Liberalismus
will wirtschaftliche Anliegen sowie die Freiheitsrechte des Einzelnen
fördern. "Menschenrechte" sowie "freies Spiel der Kräfte"
sollen den Vorrang vor der Volksgemeinschaft besitzen. Die Staatsgewalt
wird im Liberalismus durch Gewaltenteilung beschränkt. Die "freie
Marktwirtschaft", uneingeschränktes eigensüchtiges Wirken der
Kapitalisten, wird der staatlichen Einflußnahme und der sozialen Gesamtverantwortung
(Solidarität) entgegengesetzt. Wesentliche Teile des Liberalismus
sind: Individualismus, Milieutheorie (bestimmender Einfluß der Umwelt
auf den Einzelnen), Gleichheitslehre und die Lehre vom freien Spiel
der Kräfte in Wirtschaft und Gesellschaft. "Am Liberalismus gehen
die Völker zugrunde", urteilte zutreffend Arthur Moeller van
den Bruck. Nationalisten setzen liberalistischen Falschlehren die
Auffassung vom Staat als Wahrer des Ganzen, als Träger der Volksgemeinschaft,
entgegen.
Lobby
("Vorraum des Parlaments") Als Lobby bezeichnet man eine
außerparlamentarische Gruppe, die das Parlament zugunsten ihrer Sonderanliegen
beeinflussen will. Ein von Lobbyisten abhängiges Parlament kann natürlich
die "freie Willensbildung" der gewählten Abgeordneten nicht
mehr verfassungsgemäß wahrnehmen. Der Demoliberalismus wird vom Lobbyismus
rasch an die Grenze des dauernden Verfassungsbruches gebracht. Der
hohe sittliche Anspruch, den die Liberalisten dem Parlament zubilligen,
gerät durch die bestechlichen Lobbyisten zum Trauerspiel.
Marxismus
Falschlehre des Karl Marx, deren politische Verwirklichung in den
letzten Jahrzehnten mehr Menschenleben gefordert hat als jede andere
Wahnlehre. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Marxismuslehre auch
als Kommunismus oder fälschlicherweise gar als Sozialismus bezeichnet.
Marx ging davon aus, daß die ökonomischen Verhältnisse die ausschlaggebenden
Triebkräfte der "gesellschaftlichen" Entwicklung darstellen.
Geschichte sei eine Geschichte von Klassenkämpfen. Der Staat sei nur
Niederlassung der Ausbeuter der Arbeiterklasse. In der Schlußentwicklung
könne der Staat verschwinden und der weltweiten klassenlosen Gesellschaft
Platz machen. Der Marxismus mißachtet alle biologisch-anthropologischen
Gebundenheiten der Menschen ebenso wie das Wirken der Nationen in
der Geschichte. Neid und Eigensucht werden gefördert, um die "Revolution"
herbeizuführen. Dabei wurde die "soziale Gleichstellung"
stets versprochen, in der Geschichte des "real existierenden
Sozialismus" aber nirgendwo auch nur annähernd hergestellt. Der
Marxismus übersieht, daß die Menschen in allen Bereichen grundverschieden
sowie ungleich sind und keine "klassengebundenen" gemeinsamen
Anliegen und Verhaltensweisen kennen. Das Scheitern der auf marxistischer
Grundlage verfaßten Ostblockdiktaturen hat die Wahnlehre des Marxismus
nicht selbsttätig erledigt. Gleichheitsgedanke, Klassenverständnis,
Materialismus und sozialer Neid sind auch heute noch eine Gefahr für
die Errichtung eines Volksstaates.
Materialismus
Vorstellung, daß alles Bestehende ausschließlich durch Stofflichkeit
(Materialität) bestimmt sei. Leugnung jeden Deutungsversuches durch
idealistische und geistige Kräfte.
Menschenrechte
Vorstellung, daß allen Menschen Würde und gewisse Grundrechte angeboren
seien. Diese Rechte werden rein individualistisch ausgelegt. Diese
liberalistische Vorstellung wird heute vom Imperialismus der "Westlichen
Wertegemeinschaft" oft als Vorwand benutzt, die Unabhängigkeit
freier Nationen durch Eingriffe in ihre ureigensten inneren Angelegenheiten
zu schmälern oder abzuschaffen. Diese Vermengung von Politik (die
nationale Anliegen zu vertreten hat und zu gesundem Eigennutz zugunsten
des Volkes verpflichtet ist) und einer "Moral", die heuchlerisch
erscheinen muß, da sie von ehemaligen Sklavenhaltern, Indianermördern
und Atombombenabwerfern vertreten wird, stützt sich auf die Werkzeuge
der Medienbevormundung im Weltmaßstab sowie auf die "political
correctness". Die Lehre der Menschenrechte sind wichtiger Hebel
des Internationalismus zur Schaffung der "One World", unter
Zerstörung gewachsener kultureller und ökonomischer Strukturen. Nationalisten
erkennen an, daß Menschenrechte des Einzelnen im Rahmen der Volksgemeinschaft
bedeutungsvoll sind. Volksgruppenrechte und die Stärkung nationaler
Souveränität haben allerdings die Gefahren eines einseitigen Individualismus
abzufangen.
Menschenbild (wirkliches Menschenbild)
Weltanschauliche Bewertungsgrundlage: Wie ist die Beschaffenheit des
Menschen? Ist er von Natur aus gut oder böse? Welche Folgerungen zieht
eine Ideologie daraus für die Gestaltung des menschlichen Zusammenlebens?
Welche menschlichen Verhaltensweisen (etwa: Gewaltbereitschaft, Zugehörigkeitsverhalten,
Streben nach Rangordnung und Solidarität in der Gemeinschaft) werden
als gut oder schlecht oder gar als "verdammenswert" angesehen?
Von Belang für die "politische Kultur" sind heute das christliche,
das liberalistische sowie das marxistische Menschenbild. Diesen ersichtlich
an der Wirklichkeit gescheiterten Vorstellungen, die unsere Völker
fast lebensuntüchtig gemacht haben, stellen wir Nationalisten das
wirkliche Menschenbild gegenüber. Dieses bindet sich an naturwissenschaftlich
erhärtete Tatsachen (etwa die Verhaltensforschung und die biologische
Anthropologie) und überwindet waghalsige Vorstellungen (nach ideologischen
Vorgaben rein verallgemeinernd hergeleitete Einfälle ohne Wirklichkeitsbezug).
Das wirkliche Menschenbild trägt der biologischen Grundlage, der Gemeinschaftsgebundenheit
und der Überlieferung der Menschen und ihrer natürlichen Ordnungsform,
sowie den Völkern, Rechnung.
Multi
Kurzbezeichnung für multinationale Konzerne, für internationalistische
kapitalistische Finanz- und Wirtschaftsansammlungen, die sich nicht
an Völker und ihre Anliegen binden, sondern an den schrankenlosen
weltweiten Gewinn. Im Zuge liberalistischer "One World"-Vorstellungen
sind die Multis die Befürworter und Nutznießer der Globalisierung.
Multikulturell
Schlagwort für ein angeblich mögliches und gut zu bewertendes Nebeneinander
verschiedenster kultureller Formen und Lebensweisheiten zahlreicher
Nationen auf dem Boden einer nationalen Einheit, in einer "Gesellschaft".
Diese Vorstellung mißachtet das Recht eines Volkes, in seinem Lebensraum
ausschließlich seiner eigenen Überlieferung und Lebensgestaltung Raum
zu geben und bereitet (offen oder verdeckt) der Wahnvorstellung der
"One World" den Boden. Die freiwillige Abschottung einzelner
Volksgruppen in bekannten Einwanderungsländern (z.B. USA) voneinander
sowie die Entstehung von aus Volksgruppen zusammengesetzten Banden
in allen Einwanderungsländern ist bester Beweis für die Undurchführbarkeit
echter "Multikulturalität". Gerade Kultur ist nur volksbezogen
möglich, eine Kultur aus Versatzstücken verschiedenster Überlieferungen
verliert alle Maßstäbe und hat keine Identität stiftende Aufgabe in
einer Gemeinschaft mehr. Nationalisten lehnen die Zusammenschließung
fremder Kultur- und Volksteile in die Nationalkultur ab. Sie sind
bestrebt, nationale Eigenart auch der Fremden zu erhalten; schon deshalb,
damit eine spätere Rückführung der Fremden in ihre angestammte Heimat
nicht verbaut wird.
Mythos
Erberinnerung und gemeinschaftliches Bewußtsein eines Volkes, das
Bewußtsein gemeinsamer Herkunft und gemeinsamen Schicksals, verdichten
im Mythos Sinnbilder zum Gemeinschaft stiftenden Besitz einer Nation.
Nation, Nationalismus
Ein Volk wird zur Nation, wenn es sich seines politisch-kulturellen
Eigenwertes bewußt wird und sein Dasein als selbständige sichtbare
Ganzheit bejaht. Das Volk liefert dazu den biologisch, geschichtlich
und kulturellen Ausgangspunkt. Wesentlich für die Errichtung einer
Nation ist das Vorhandensein eines Staatsgebietes. "Der Nationalismus
ist die politische Ausprägung des Territorialverhaltens und dient
der Arterhaltung, also einem biologischen Grundprinzip. Nationalismus
ist Fortschritt im Sinne der Evolution." (Gerd Waldmann) Nationalismus
ist das Streben politisch bewußt gewordener Völker nach Unabhängigkeit,
Selbstbestimmung, Freiheit und Einheit.
One World
Wahnvorstellung von einer möglichen "Eine Welt", eines Weltstaates
mit Welt-Innenpolitik. Die falsche Vorstellung wird gespeist durch
den Glauben an eine "Menschheit" ohne Bindungen und Überlieferungen.
Werkzeug des Imperialismus zur Schaffung der "One World"
sind die "Vereinten Nationen". Die ideologische Leimrute
zur weltweiten Durchsetzung der "westlichen Werte" sind
die "Menschenrechte".
Politik
Aufgabe der Politik ist, die beiden natürlichen Wesenheiten des Menschen
als Einzel- wie als Gemeinschaftswesen miteinander zu verbinden und
die Beziehungen der Menschen untereinander zu regeln. Politik umfaßt
die Staatslehre wie auch die Staatskunst. Der Realpolitiker (etwa
Bismarck, Salazar) bindet sich am Möglichen ("Politik ist die
Kunst des Möglichen", Bismarck). Der an "Moral" und
"Ideologie" gebundene liberalistische Politiker stellt an
alle Welt unerfüllbare Forderungen, die insgesamt meist zu Lasten
seines eigenen Volkes gehen.
Rasse
Aus der Biologie stammende Bezeichnung für Menschen und Tiere gleicher
Abstammung und sehr verwandter erbfester Anlagen. Rasse ist die Untergruppe
einer Art. Die "Menschheit" wird in drei Großrassen eingeteilt:
Die mongolide, die europide und die negride Großrasse. Die europide
Großrasse wird im allgemeinen in folgende Unterrassen gegliedert:
Fälische (dalanordische), nordische, osteuropide (ostbaltische), ostische
(alpine), dinarische und westische (mediterrane) Rasse. Diese Unterrassen
bestehen in reiner Form nirgendwo. Die jeweilige kennzeichnende Zusammensetzung
aus Unterrassen gibt den europäischen Völkern ihre unverwechselbaren
Nationaleigenschaften. Rasse ist nicht ruhend, sondern ein langer
biologisch-geschichtlicher Vorgang. Rassen entstehen durch Mutation,
Isolation und Auslese. "Rasse ist eine Menschengruppe, welche
bei allen ihren Vertretern ein in der Hauptsache gleiches leiblich-seelisches
Bild zeigt." (Hans F. K. Günther, bedeutender Anthropologe).
Region, Regionalismus
Region: Stammesmäßig geprägte Landschaft mit enger kultureller und
wirtschaftlicher Verflechtung (Verkehrsgemeinschaft). Regionalismus:
Die Gliederung eines Staates in selbstverwaltete Regionen, als Bundesstaat
(das Gegenstück zu diesem auch Föderalismus genannten Ordnungsgrundsatz:
Zentralismus). Bei aller Anerkennung seiner kulturellen Bedeutung
spielt der Regionalismus politisch eine untergeordnete Rolle und hat
sich der Zentralgewalt des Reiches unterzuordnen. Der Seperatismus
als politische Entartung des Regionalismus wird vom Nationalismus
auf das Schärfste bekämpft.
Reich
"Reich" ist nicht einfach "Staat". Das Reich war
jahrhundertelang europäische Ordnungsmacht. Es spiegelte die gemeinsame
mythische Wurzel der europäischen Völker indoeuropäischer Sprache
und alteuropäischer Kultur. Die Wiederherstellung des Deutschen Reiches
ist wichtigste Aufgabe der deutschen Nationalisten. Die Wiederherstellung
des Reiches ("restauratio imperii") gewährt den kleineren
europäischen Völkern Hilfe gegen raumfremde Ideen und Imperialismen.
Gesunde Familien, lebendige Gemeinden und selbstbewußte Stämme werden
die unerschütterliche Grundlage des neuen Reiches bilden. Das Reich
ist also die Vision unseres Volkes, die das Gegenstück zu seinem Mythos
bedeutet. Das Reich der Zukunft soll der Stammesgliederung und den
geschichtlich gewachsenen Regionen Deutschlands Rechnung tragen und
eine starke Zentralgewalt erhalten.
Solidarität
Bewußtsein der Zusammengehörigkeit in einer Gemeinschaft, und die
Bereitschaft, gegenseitig füreinander einzustehen. Der Nationalismus
versteht unter Solidarität die Bereitschaft eines Volkes zur Volksgemeinschaft,
sowie die enge Verbindung als nationale Kampf- und Tatgemeinschaft.
Der Marxismus behauptet die Solidarität der Klassen (reine Übereinstimmung
selbstbezogener Einzelanliegen zu Lasten der Gemeinschaft). Der Liberalismus
bewirbt die Übereinstimmung aller in einer "Gesamtgesellschaft".
Das führt zur Überbetonung der Selbständigkeit des Einzelnen.
Souveränität
Höchste, von niemandem abhängige Herrschaftsgewalt. Träger der Souveränität
ist der von der Nation getragene Staat. Der Staat ist unabhängig von
anderen Staaten und kann völkerrechtlich gültige Verträge abschließen.
Innerer Gesichtspunkt der Souveränität: Der Staat, die Nation, hat
das Recht, Staatsform und Verfassung selbst zu bestimmen und eigenes
Recht zu setzen. Internationalismus und Globalisierung sowie der Imperialismus
der "Westlichen Wertegemeinschaft" im Schlepptau der USA
gefährden die Souveränität der Völker in hohem Maße.
Sozialismus
(Lat. "socius" = Genosse) Der Sozialismus erstrebt eine
gerechte Teilhaberschaft am Ganzen durch Umgliederung von Eigentumsverhältnissen
und Vermögensbildung. Die Vorherrschaft der Politik verhindert wirtschaftliche
Sonderrechte und Ungleichgewichte und schafft Leistungsgerechtigkeit.
Wie bei vielen weltanschaulichen Begriffen liegen auch beim Sozialismus
verschiedene Deutungen vor. Im politischen Verständnis des Volkes
wird, aufgrund der bisher realpolitisch sich sozialistisch bezeichnenden
Systeme, Sozialismus fälschlicherweise mit kommunistischer Planwirtschaft
gleichgesetzt und daher abgelehnt. Nationaler Sozialismus sucht den
Ausgleich zwischen Markt und Plan und entspringt nicht dem materialistischen
Denken der Linken. Nicht mit dem Ziel des Klassenkampfes, sondern
der Klassenbeseitigung muß der Sozialismusbegriff aus nationalistischer
Sicht wieder als annehmbarer Begriff besetzt werden.
Staat
Politische Organisation eines Nation gewordenen Volkes. Drei Elemente:
Staatsgebiet (Lebensraum; Territorium) - Staatsgewalt (Autorität)
- Staatsvolk (Nation). Nationalstaat ist ein Staat, dessen Herrschaftsgebiet
sich mit dem Siedlungsgebiet eines Volkes deckt. Der Staat ist Träger
der Unabhängigkeit. "Staatskunst" ist seit alters her die
Außenpolitik.
Stamm
Ein Volk entsteht oft aus Stämmen, regionalen Einheiten gleicher Sprache.
Volk ist von Natur gegeben. Nation ist nicht gleich Volk; sie ist
ein sich politisch bewußt gewordenes Volk mit einheitlichem Handlungsvermögen.
Grundlegend für ein Volk sind: Gemeinsame Abstammung, Geschichte,
Sprache, Kultur sowie gemeinsames Erleben und Schicksal. "Volk
ist die aus einem oder mehreren Stämmen erwachsene, von gemeinsamer
Geschichte und gemeinsamem Lebensraum geprägte Kultur- und Lebensgemeinschaft,
die sich eine wesensgemäße staatliche Form schaffte und damit bewußt
zur Nation wird." (POLITISCHES LEXIKON, Hannover 1966). Das Volk
gliedert sich nicht waagerecht in "Klassen", sondern senkrecht
in gleichberechtigte Stände.
Volksgemeinschaft
Volksgemeinschaft soll vorrangig das Gemeinwohl sichern, u.a. Schutz
der Einzelnen vor den Einzelanliegen anderer, Ausbeutung und Entfremdung
von ihrer nationalen Identität. Die Volksgemeinschaft schafft die
Verpflichtung für die Mitwirkung aller im Volk. Sie wird stets eine
klare soziale Unterscheidung zeigen, als Folge der Verschiedenheit
der Menschen (nach Alter, Begabung, Anspruch, Kenntnis, Fähigkeit,
Leistung, Haltung usw.)
Volkssouveränität
Aufgabe des Nationalstaates ist es, die Volkssouveranität nach außen zu
wahren. Der Vorstellung der tatsächlichen Volkssouveranität nach innen
wurde in noch keinem geschichtlichen und gegenwärtigen System annehmbar
Rechnung getragen. Ein Staatswesen, das dem Volke unter Berücksichtigung
eines anthropologisch wirklichen Menschenbildes bestmögliche Entfaltung
angedeihen läßt, kommt diesem Ziel realpolitisch am nächsten.
Westliche Wertegemeinschaft
Hohle Redewendung, in der die Liberalisten der US-Ostküste und ihre
Nachbeter in Europa ihre Lehre als nicht nur richtig, sondern allgemeinverbindlich
und unumkehrbar reden wollen. Abweichende Ansichten werden nicht geduldet
oder angehört, sondern in einer Art Kreuzzug als "Faschisten"
und "Rassisten" vernichtet oder wenigstens ausgeschaltet,
und zwar mit allen Mitteln. Kern der Westlichen Wertegemeinschaft
sind Individualismus, Internationalismus, "Menschenrechte"
sowie die Vorherrschaft der Wirtschaft und Kapitalanliegen, die durch
Wegfall von Grenzen und nationalen Unterschieden zu einem globalen
System von Markt, Gewinnvorrang und Gleichmacherei führen. Eine Macht
wie die USA, die durch Völkermord an den Indianern, durch Negersklaverei
sowie durch Imperialismus (Atombombenabwurf auf Japan 1945) und unsoziale
Zustände im eigenen Land "glänzen", ist kaum glaubwürdig,
eine verbindliche gute und neue Weltordnung zu verkünden.
Zentralismus
Eine starke Zentralgewalt bedeutet die Macht der Staatsregierung die
wesentlichen, richtungsweisenden Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen.
Zentralistische Systeme trachten danach, innere Geschlossenheit, äußere
Einheit sowie eine wirksame Handlungsfähigkeit aufzuweisen. Zentralismus
fördert eine erhöhte nationale Identität, und wirkt seperatistischen
Bestrebungen entgegen. Richtig verstandener Zentralismus läßt jedoch
durch seine politisch entlastende Wirkung auch den Regionen den nötigen
Spielraum für ihre kulturelle Eigenständigkeit.