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P R E S S E M I T T E I L U N G

Erklärung zum Thema "NPD-Finanzkrise"

In den letzten Wochen konnte man immer wieder von der NPD und ihren finanziellen "Machenschaften" lesen, für welche sie eine Strafe von zirka 2,5 Millionen Euro an die Bundestagsverwaltung zu zahlen hätte. Diesen Veröffentlichungen muß entschieden entgegengetreten und der Sachverhalt wahrheitsgemäß dargestellt werden:

Ende der 90er Jahre wurde der NPD-Landesverband Thüringen von dem damaligen Vorsitzenden Golkowski geführt, welcher in betrügerischer Art und Weise "Freundschaftsdienste" für Bekannte leistete, indem er Vordrucke von Spendenbescheinigungen der NPD mit fiktiven Zahlen ausfüllte und diese ohne Wissen des Landesvorstandes selbst unterschrieb und weiterreichte. Die Spendenbescheinigungen wurden von den "Begünstigten" bei deren Einkommensteuererklärung an das Finanzamt gegeben, wofür man 50 Prozent des Betrages beim Lohnsteuerjahresausgleich zurückerhielt. Bei einer durchgeführten Finanzprüfung wurde die Unrichtigkeit der Spendenbescheinigungen ohne Gegenwert entdeckt und der Landesverband bzw. die Gesamtpartei unrechtmäßig zu einer Strafzahlung von etwa 900.000 Euro verurteilt. Unrechtmäßig deshalb, weil dies die Verfehlung einer Einzelperson war und bei keiner innerparteilichen Prüfung der Fehler entdeckt hätte werden können - der Rechenschaftsbericht war vollkommen in Ordnung gewesen. Es handelte sich um die betrügerische Machenschaft eines Einzelnen, welcher nach diesem Vorfall aus der NPD ausgeschlossen wurde. Die Partei aber wurde rechtswidrig bestraft. Nach einer "gesunden Rechtsauffassung" hätten nur der Übeltäter Golkowski und seine angeblichen "Spender" belangt werden müssen. Das war aber nicht so.

Der Strafzahlungsbetrag wurde durch die Bundestagsverwaltung mit einbehaltener Parteienfinanzierung der NPD verrechnet. Dieses Geld hat die NPD somit niemals erhalten und deshalb konnte der zuständige Schatzmeister den Betrag, der nie auf einem NPD-Konto einging, natürlich auch nicht als erhalten verbuchen. Die Bundestagsverwaltung ist nun der Ansicht, daß der Schatzmeister diesen nie eingegangenen Betrag im Kassenbuch als Eingang und sofortigen Ausgang hätte verbuchen müssen. Für diesen Zahlungsvorgang hätte es dann aber keinerlei Belege wie Kontoauszüge gegeben und er wäre somit nicht korrekt gewesen. Für diese "Unrichtigkeit" im Rechenschaftsbericht 2007 soll die NPD nun fast 2,5 Millionen Euro an erneuter Strafe zahlen. Dagegen wird derzeit geklagt und irgendwann wohl auch obsiegt werden. Allerdings werden die Gelder der Parteienfinanzierung bis auf weiteres einbehalten und man versucht das Verfahren bis nach den Wahlen im Superwahljahr 2009 hinauszuschieben, um der NPD eventuell bevorstehende Wahlerfolge in drei Bundesländern zu verderben. Das ist der alleinige Grund allen Aufschreiens in den bundesdeutschen Medien.

Der Fall des ehemaligen Bundesschatzmeisters Erwin Kemna hat überhaupt nichts mit dieser Sache zu tun, da jener Parteigelder auf sein Privatkonto transferierte und somit nur der NPD finanziell geschadet hat, nicht aber dem Steuerzahler. Dennoch wurden Razzien in der NPD-Bundesgeschäftsstelle und Beschlagnahmungen von Datenträgern durchgeführt, um die Strukturen der Partei zu durchleuchten. Diese Fakten sind dem Bürger bisher von der Presse vorenthalten worden. Es soll der Eindruck erweckt werden, daß die NPD auch nicht besser als die anderen Parteien mit ihren echten Finanzskandalen sei.

Zwei Verfehlungen von Führungskräften werden dazu benutzt, um eine ganze Partei, die laut Grundgesetz zur Willensbildung des deutschen Volkes beiträgt, gezielt zu verunglimpfen. Man könnte meinen, daß eine Form von Sippenhaft wieder den Weg in die Gesetzbücher gefunden hätte.

 

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