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R E S S E M I T T E I L U N G
"Demokraten"
unter sich: NPD-Kandidat nicht zu Podiumsdiskussion eingeladen
Laut
Medienberichten soll kurz vor der Bundestagswahl eine Podiumsdiskussion
der Sparkasse Coburg-Lichtenfels mit den Direktkandidaten im Wahlkreis
Coburg-Kronach stattfinden. Auf dem Podium werden voraussichtlich
jedoch nicht alle zur Wahl stehenden Direktkandidaten sitzen. Dazu
sagte NPD-Kandidat Günter Kursawe heute in Kronach:
"Meiner Meinung nach geht der Demokratiebegriff von der Volkssouveränität
aus und demzufolge hätten alle Kandidaten eine Einladung zur
Podiumsdiskussion erhalten müssen. Auch ist es nicht üblich
für eine derartige Veranstaltung Karten auszugeben. Jeder Bürger
sollte den Volksvertretern Fragen stellen dürfen. Bereits Arthur
Moeller van den Bruck wußte, daß Demokratie die Anteilnahme
eines Volkes an seinem Schicksal ist.
Aus
dem Vorausgesagten folgt, daß sich meine Partei zur Nationaldemokratie
bekennt. Früheren Generationen war es noch eine Selbstverständlichkeit,
daß Nation und Demokratie die zwei Seiten der einen gemeinschaftlichen
Medaille darstellen. Aber gerade deshalb, weil die heutigen vermeintlichen
'Demokraten' ihren Internationalismus fälschlicherweise demokratisch
nennen, was mit Volksherrschaft im eigentlichen Sinne des Wortes nichts
zu tun hat, wird heute die NPD verstärkt auf den Zusammenhang
von Nation und Demokratie hinweisen müssen. Nur der Nationalismus
verkörpert als politische Bewegung die wahre Idee der Demokratie
im Sinne von Volksherrschaft."