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Erfolgreicher NPD-Informationsstand in Coburg - Unangemeldete Gegendemonstration aufgelöst

Coburg. Im Rahmen eines deutschlandweiten NPD-Aktionstages zur Bundestagswahl fand am vergangenen Sonnabend, den 19. September auch in Coburg ein entsprechender Informationsstand statt. Von morgens bis in die Nachmittagsstunden zeigten die Nationaldemokraten um ihren Wahlkreiskandidaten Günter Kursawe aus Kronach in der Spitalgasse Präsenz und konnten zahlreiches Werbematerial an Passanten verteilen.

Besonders großen Zuspruch gab es seitens der Jugend, die am Stand gezielt nach der neuen Schulhof-CD fragte. "Auch wenn sie der NPD das Leben alle so schwer machen - es ist schön, daß es euch gibt!", so eine junge Interessentin im Gespräch.

Eine unangemeldete Demonstration gegen den Infostand wurde durch die herbeigerufene Polizei indes aufgelöst, ein linker Störer an Ort und Stelle festgenommen. Die NPD wird gegen die noch unbekannten Verantwortlichen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz sowie wegen Aufrufens zu Straftaten Anzeige erstatten. Auf mitgeführten Transparenten war von den Linken offen dazu aufgefordert worden, gegen politische Gegner mit Gewalt vorzugehen.

Hinsichtlich der Berichterstattung der beiden Coburger Tageszeitungen ("Coburger Tageblatt", "Neue Presse") besteht die NPD auf folgender Gegendarstellung:
Es wurde zu keiner Zeit versucht, den Gegendemonstranten ihre Transparente abzunehmen. Von einer durch die NPD provozierten möglichen Eskalation kann also keine Rede sein. Weiterhin ist die Berichterstattung insofern widersprüchlich, daß einerseits von einer Spontandemonstration die Rede ist und andererseits die mitgeführten Transparente erwähnt und abgebildet werden. Die Demonstration war nicht angemeldet und wegen sorgfältig vorbereiteter Transparente auch nicht spontan, sondern schlicht und ergreifend illegal. Daß SPD und Grüne hier ihre Zustimmung äußern, im "Coburger Tageblatt" gar Bilder der zu Gewalttaten aufrufenden Transparente abgedruckt werden sowie offen Werbung für zukünftig geplante Aktionen der Linken gemacht wird, ist fast schon ein Skandal.

 

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